Vereinslied
Auf der Vogelwiese
Tippelbrüder
Lieben Marsch
Bozner Bergsteiger Marsch
Vereinslied
Brüder lasst die Bundesfahne hoch am Himmel stehn,
am Himmel stehn.
Blau und weiß sind unsere Farben, die voran wir ziehn,
voran wir ziehn
Drum gut schlag ihr Spielmannsleute, haltet Euer Wort
Haltet Euren Verein in Ehren, dass er blühe fort
Haltet Euren Verein in Ehren, dass er blühe fort
Ein drei mal hoch ja den Blau- Weißen,
gut Schlag hurra, gut Schlag hurra.
Wir wollen auch mal erster werden.
In diesem Jahr,
gut Schlag hurra
Auf die Vogelwiese geht der Franz, Weil er gern einen hebt. Und bei Blasmusik und Tanz, hat er soviel erlebt.
Das Bier im Zelt war herrlich frisch und kühl, davon trank der Franz viel zu viel. Früh am Tag war er noch frisch, Und abends lag er unterm Tisch.
Tippelbrüderpolka Ob der Himmel blau, ob die Wolken hängen grau, zieh'n wir durch die Welt, tippeln, wie's uns gefällt.
Wenn auch die Zeit so schnell vergeht, niemals kommen wir zu spät. Brüder lasst uns Wandern, Die Welt ist so schön.
Hört mal alle zu,
wer wir sind und was wir tun.
Wer wir sind das ist doch klar,
die Spielleute von der Haar
und was wir tun, das könnt Ihr seh´n,
saufen bis wir nicht mehr steh`n,
Brüder lasst uns saufen, die Welt ist
so schön
Lieben Marsch
Das Lieben bringt groß' Freud' Das wissen alle Leut' Weiß mir ein schönes Schätzelein Mit zwei schwarzbraunen Äugelein |: Das mir, das mir, Das mir das Herz erfreuht :|
Ein Brieflein schrieb sie mir Ich soll treu bleiben ihr D'rauf schickt' ich ihr ein Sträußelein Von Ros'marien und Nägelein |: Sie soll, sie soll, Sie soll mein Eigen sein :|
Mein Eigen soll sie sein Keinem Anderen mehr als mein So leben wir in Freud' und Leid Bis daß der Tod uns beide scheid' |: Dann Ade, dann Ade, Dann Ade ihr lieben Leut' :|
Das Leben bringt groß Freud Es bringt auch manchen Reih Doch ich hab' ein lieb' Schätzelein Das läßt mich gar nie mehr allein |: Das nicht, das nicht, Das nicht mein Herze bricht :|
Bozner Bergsteiger Marsch
Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein,
das allerschönste Stück davon ist doch die Heimat mein.
Dort wo aus schmaler Felsenkluft der Eisack springt heraus,
von Sigmundskron der Etsch entlang bis zur Salurnerklaus.
Refrain: Heidi, heido, heida, heidi, heido,
heidaaa, heidi, heido, heida, heidi, heido, heida
Wo König Ortler seine Stirn hoch in die Lüfte reckt,
bis zu des Haunolds Alpenreich, das tausend Blümlein deckt;
das ist mein liebes Heimatland mit seinem schweren Leid,
mit seinen stolzen Bergeshöh'n, mit seiner großen Freud.
Heidi, heido . . .
Im Frühling, wenn's im Tal entlang aus allen Knospen sprießt,
wenn auf dem Schlern am Sonnenhang der Winterschnee zerfließt,
da fühl ein eigen Sehnen ich und halt es nicht mehraus,
es ruft so laut die Heimat mich, ich wandre froh hinaus.
Heidi, heido . . .
Wenn in der Sommersonnwendnacht das Feuer still verglimmt,
weiß jeder, und das Herz ihm lacht, die Kletterzeit beginnt.
Von König Laurins Felsenburg so stolz und kühn gebaut,
hab wohl von jeder Zinne oft die Heimat ich geschaut.
Heidi, heido . . .
Dann kommt mit seiner Herrlichkeit der Herbst ins Land herein
und alle Keller füllen sich mit Heimatfeuerwein.
Man sitzt beim vollen Glase dann und singt ein frohes Lied,
wenn in des Abends Dämmerschein der Rosengarten glüht.
Heidi, heido . . .
Das Jahr vergeht, die Zeit verrinnt und leise über Nacht
deckt's Heimatland in Berg und Tal des Winters weiße Pracht.
Zu einem kleinen Hüttlein führt die Spur von meinem Ski,
und abends tönt vom Berg ins TaI ganz leis die Melodie.
Heidi, heido . . .
Drum auf und stoßt die Gläser an! Es leb' die Heimat mein:
die Berge hoch, das grüne Tal, das Vaterhaus, der Wein!
Und wenn dann einst, so leid mir's tut mein Lebenslicht erlischt,
freu' ich mich, daß der Himmel auch schön wie die Heimat ist!
Heidi, heido . . .